13. September 2009 von texttalent
Aufstehen. Wann man will, wie man will, wo… (ja das im Zweifelsfall auch). Oder wenn man gar nicht will, liegen bleiben. Kochen, nach Lust und Laune, egal wie spät es ist. Improvisieren, mitten im Kochen das Rezept ändern. Spontan und nach den jeweiligen Gelüsten. Essen, so viel, so schnell, so gemütlich, wie gewünscht. Im Schneidersitz auf der Couch. Mit einem Löffel statt Messer und Gabel. Freiheit? Auf jeden Fall.
Zappen, hoch und runter. Filme kurz vor Schluss anfangen zu schauen. Schuh des Manitu zum neunten Mal laufen lassen. Die externe Festplatte vom USB Anschluss abziehen, ohne ein „Du sollst doch die Hardware sicher entfernen“ zu hören. Wasser aus der Flasche trinken. Die Gummibärchenschnecken mit der Zunge abrollen. Und nicht nur ein Eis, sondern zwei hintereinander essen. Den Staub auch mal ignorieren und die Jalousien unten lassen. Das ist Freiheit oder sagen wir mal, Unabhängigkeit. Die ich genieße und die mich gerade im Moment amüsiert :-)

Schlagworte: Essen, Freiheit, Kochen, Löwe, Unabhängigkeit
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22. August 2009 von texttalent
Urlaub. Bezahltes Fernbleiben von der Arbeit. Dient der Erholung. Aber Erholung ist relativ oder? Wenn sich Seele und Herz 14 Tage lang erfreuen, ist das doch auch erholsam, oder nicht? In meinem Fall schon. 13 Tage genau genommen. 13 Tage in meiner Heimatstadt Dresden.
Geburtstagsfeier im Travestie-Theater mit Familie und Freunden, die genau wie ich begeistert waren. Das Dresdner Stadtfest in seiner ganzen Vielfalt – Essen, Show, Schlendern. Menschen beobachten. Frühstücken gehen, Flohmarkt, Botanischer Garten und ein abendliches Picknick mit besonderen Menschen im Zoo, was will man mehr? Und sogar eine Gourmeuse von meiner Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch überzeugt. Die kleinen Erfolgserlebnisse im Alltag mit besonderen Freunden eben ;-) Abstecher nach Bayreuth, wo Holger Edmaier das Publikum begeisterte, zurück nach Dresden. Und nun bin ich wieder zurück. 13 Tage können so schnell um sein. Aber schön war’s!
Schlagworte: Dresden, Freunde, Stadtfest, Urlaub
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1. August 2009 von texttalent
Was gibt es Schöneres? Es ist Samstagmittag (so fängt übrigens auch ein Song von Ina Müller an, fällt mir beim gerade Schreiben ein, aber weiter im Text), die Sonne scheint, ich sitze hier und arbeite. Nicht wie üblich auf der Couch, mit dem Laptop auf dem Schoß. Ich habe mich ganz bewusst an den Tisch gesetzt. Das Notizbüchlein liegt neben mir, die Tastatur klappert, der Terminkalender ist aufgeklappt. Sämtliche virtuelle Postfächer sind geöffnet und meine Synapsen arbeiten: Künstlertexte aufbereiten. Kleinkunstwettbewerbe recherchieren. Veranstaltungsinformationen im Netz platzieren. Bühnen anschreiben. Für die Stars und Sternchen unserer Künstleragentur.
Vielleicht gäbe es an diesem Samstag Schöneres, als hier zu sitzen und zu arbeiten. Aber es erfüllt mich. Mit einem Glücksgefühl, mit Leidenschaft und Begeisterung. Ich sitze nicht hier, um mir mit einem zusätzlichen Job mehr Geld zu verschaffen, sondern um das zu tun, was mir am Herzen liegt. Mich für Künstler einsetzen, die es verdient haben auf großartigen Bühnen zu stehen. XQ on stage ist mein ganz persönliches Herzblut-Projekt. Ja Andreas, nicht meins – unser Herzblut-Projekt, aber da Dir die Telekom einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, kann ich diese Gedanken heute nicht mit Dir teilen. Jedenfalls spüre ich gerade ein großartiges Gefühl von Erfüllung und freue mich unglaublich auf das was noch kommt…

XQ on stage | Die Künstleragentur
Schlagworte: Erfüllung, Glück, Künstler, Leidenschaft, XQ on stage
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20. Juni 2009 von texttalent
Manchmal werde ich von einem herunterfallenden Spiegel geweckt, heute war es das Telefon, das mich aus dem Tiefschlaf riss. Erst einmal sortieren, woher das Klingeln kommt. Ah das Festnetz im Wohnzimmer. Hab ich so lange geschlafen? Blick auf die Uhr 8:02 Uhr. Es ist erst 8:00 Uhr und mein Telefon klingelt? Das können nicht viele sein. Also Hintern aus dem Bett und auf zum Telefon: „Ja?“ (ein wenig brummig, versteht sich). Eine überraschte Stimme am anderen Ende: „Oh, hab ich Dich jetzt geweckt?“ Kaum. In meinem Alter leidet man unter seniler Bettflucht und freut sich am Wochenende auch nicht aufs Ausschlafen *grins*. Nein, ich bin nicht einmal sauer, wenn ich geweckt werde, warum auch.
Das Schöne ist, bestimmte Menschen dürfen mich zu jeder Tages- und Nachtzeit wecken, auch früh um vier. Insofern war das eine durchaus humane Zeit und ich erwachte langsam und amüsiert. Denn was folgte, war ein herrliches Telefonat mit jeder Menge spannender Themen und vielen Gründen zum Lachen. Danke für diesen Weckruf!
„Die Freunde, die man morgens um vier Uhr anrufen kann, die zählen.“ [Marlene Dietrich]
Schlagworte: Ausschlafen, Freunde, Telefonieren
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16. Juni 2009 von texttalent
Es ist geschafft! Daphne de Luxe steht im Finale des NDR Comedy Contest!
Das NDR Fernsehen, N-JOY und MySpace suchen die besten Comedy-Talente. Als Juroren wählten Karl Dall und Ruth Moschner aus allen Einsendungen die zwanzig besten Videos, die auf dem NDR Profil bei MySpace zur Abstimmung standen. Nun haben es fünf Kandidatinnen und Kandidaten ins Finale geschafft. Dieses Video hat Daphne de Luxe in die Finalshow befördert.
Die besten fünf Comedy-Talente stellen sich am Montag, 22. Juni 2009 im Hamburger Club Knust (Neuer Kamp 30, 20357 Hamburg, U-Bahn Feldstraße) auf der Bühne live dem Urteil des Publikums. Moderiert wird das große Finale von Karl Dall und Ruth Moschner, ausgestrahlt wird die Final-Show am Freitag, 17. Juli 2009 im NDR Fernsehen. Wer beim Finale in Hamburg live dabei sein will, sollte schnell sein und sich eine Karte sichern (8 Euro zzgl. VVK) unter Telefon: (040) 433110 oder (040) 435946. Eins ist sicher… an diesem Abend werden die Lachmuskeln keine Entspannung finden, wenn sich die besten 5 der Entscheidung stellen, wer der Star des NDR Comedy Contest wird. Und wem ich die Daumen drücke… steht ja wohl außer Frage :-)
Herzlichen Dank an alle Leser meines Blogs, die für Daphne de Luxe gevotet haben. Ihr seid klasse!
Schlagworte: Comedian, Comedy, Daphne de Luxe, NDR, NDR Comedy Contest
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28. Mai 2009 von texttalent

Daphne de Luxe ist für den NDR Comedy Contest nominiert und braucht Eure Stimme. Also voted was das Zeug hält und tragt sie mit Euren Stimmen in’s Finale. Hier geht’s zur Abstimmung und dem Bewerbungsvideo. Aber Vorsicht! Hier werden Lachmuskeln strapaziert.
Schlagworte: Abstimmen, Comedy, Comedy Contest, Daphne de Luxe, NDR, TV, Voting
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9. Mai 2009 von texttalent
Als ich gerade in den Nachrichten hörte, dass ein Glückspilz in Spanien ganze 126 Millionen Euro gewonnen hat, schoss mir eine Frage in den Kopf: was würde ich mit so viel Geld machen? Und damit meine ich jetzt nicht die Gewissensfragen Weltfrieden, keinen Hunger mehr auf der Welt und Medikamente für alle. Ich meine einen Herzenswunsch.
Und die spontane Antwort war: ein Theater bauen. Ein Theater für große Kleinkunst. Mit charmantem Renaissanceambiente und mindestens zwei Sälen für die kleinen und großen Kleinkünstler. Für all die großartigen Comedians und Kabarettisten, die eine wundervolle Bühne verdient haben. Und am Ende jeder Veranstaltung würden frische Rosenblätter auf die Bühne fallen, begleitet von einer Gänsehautversion von „Für Dich soll’s rote Rosen regnen…“. Ein Haus, in dem sich Künstler und Publikum aufgehoben fühlen, nicht nach Hause wollen, gemeinsam zauberhafte Stunden genießen. Ja, das würde ich tun, wenn ich so viele Millionen gewinnen würde. Und vielleicht noch einen Zoo kaufen *grins*
Schlagworte: Comedian, Comedy, Kabarett, Kleinkunst, Rosen, Theater
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8. Mai 2009 von texttalent
…heute sieht der Freitag anders aus. Und ich freue mich darauf. Zwischen Büro und Kultur bleiben mir zwei Stunden Zeit. Zeit genug, um zu essen, das XING Ding zu beobachten und spannende Artikel zu lesen, Mails zu beantworten, ein paar interessante Links für meine Lieblingskünstlerin zu verfolgen, mich ein wenig nachzustylen und dann raus in’s Leben zu gehen, äh zu fahren.
Diesen Freitag also kein Tzaziki. Ich möchte ja noch gerochen werden können und nicht gemieden, heute Abend. Wobei, mit Tzaziki hätte ich vielleicht mehr Platz um mich herum? Nein, keine Angst, hab gar keinen Knoblauch-Gurken-Quark im Kühlschrank. Den gibt’s nur an „lazy weekends“. Jedenfalls schaue ich mir heute noch eine Kabarettvorstellung an, Kabarettit genau genommen. Und deswegen werde ich mir jetzt etwas nicht-Knoblauch-lastiges zu Essen machen, den Bauch vollschlagen, noch ein wenig auf diesen Tasten hier herumklimpern und dann – nach einem kurzen Abstecher in die Maske – einen unterhaltsamen Abend genießen, da bin ich mir sicher. Ein Blick auf den Kalender lässt ein Schmunzeln auf meinem Gesicht erscheinen. Innerhalb eines Jahres kann sich so viel verändern und bewegen. In der Begegnung mit besonderen Menschen. Durch Aktionen, die mit Herzblut und Liebe betrieben werden. Wenn Versprechen, Taten folgen. Unter diesen Voraussetzungen kann aus ganz normalen 365 Tagen ein ganz besonderes Jahr werden. In diesem Sinne, ein schönes, reichhaltiges Wochenende.
Schlagworte: Kabarett, Kabarettit, Kultur, Tzaziki, Wochenende
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17. April 2009 von texttalent
Mist. Die Augen waren mal wieder größer als der Mund. Der Hunger war stärker als die Geduld. Die Köstlichkeiten verlockend und schmackhaft. So wanderten Hackfleischbällchen mit Salsasauce in meinen Mund, während der Gurken-Joghurt-Salat durchzog und die Kartoffeln kochten. Und während die Kartoffeln in der Pfanne vor sich hin bruzzelten und goldgelb vom Käse umringt wurden, schmeckten schon ein paar Löffel Gurkensalat und noch ein paar Hackfleisch-bällchen.
Und nun? Nun stehen hier noch ein paar Kartoffelstücke mit Käse und eine halbe Schüssel Gurkensalat und ich habe das Gefühl, ich platze. Eingeschränkt in der Bewegungsfreiheit und trotzdem glücklich. Satt und zufrieden aber ein wenig überfüttert. Und die Aussicht, dass der Rest auch noch in meinen Bauch wandern wird, amüsiert mich. Damit wäre der Couchabend gesichert… Fernbedienung und Telefon liegen in der Nähe. Laptop steht sowieso neben der Couch, insofern.. enjoy a lazy friday evening!
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28. März 2009 von texttalent
Ein sehr lauter Knall und ich saß im Bett. Was war das? Schlaftrunken machte ich die Tür zum Flur auf und da lag er. Mein Spiegel. In Hunderte von Scherben zersprungen. Vor Schreck legte ich meine nackten Füße erst einmal wieder in’s Bett. Blick auf die Uhr: 6:40 Uhr. Na ganz toll. Und ich hatte mich so auf das Ausschlafen gefreut. Mein Herz klopfte wie verrückt. Schlimmer noch, als wenn einen das Telefon aus dem Schlaf reißt. Und nun? Weiterschlafen? Nein, keine Chance. Ich musste der Ursache auf den Grund gehen und die Scherben beseitigen.
Also Flipflops unter die Füße und ran an die Splitter. Und da lag er, der Übeltäter. Der Klebstoff zwischen Halterung und Spiegel hatte nach 11,5 Jahren versagt. Der Spiegel (diese wellenförmige Länge eines Spiegels aus einem großen schwedischen Möbelhaus) war von der Halterung an der Wand nach unten gerutscht und nach vorn auf die Kommode gekippt. Kein Wunder, dass dieser Knall so laut war. Große Scherben eingesammelt, kleine auf die Schippe und ab in den Eimer. Und die feinen Splitter? Es ist noch nicht einmal 7 Uhr, da kann ich doch nicht auch noch den Staubsauger brummen lassen. Also erst einmal Kaffee und ab auf die Couch. Und hier bin ich. So langsam beruhigt sich auch der Herzschlag. Und wie gut, dass ich nicht abergläubisch bin…
Schlagworte: Scherben, Spiegel, Unglück, Weckdienst
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